PSYCHODRAMA – die Psychotherapiemethode meiner Wahl

"Psychodrama ist die Methode, welche die Wahrheit der Seele durch Handeln erkundet."
Jakob Levy Moreno

In den 1920er Jahren entwickelte Jakob L. Moreno, resultierend aus seiner großen Leidenschaft für das Theater, die Therapiemethode Psychodrama. Damit zählt das Psychodrama zu einer der ältesten Psychotherapieformen, die sich weltweit verbreitet haben. Als Arzt, Psychiater und Soziologe war Moreno überzeugt, dass der kreative, spontane Moment im Menschen das ist, was ihn auch heilt und ihm Energie gibt, sich weiter zu entwickeln.

Der Begriff „Psychodrama“ setzt sich zusammen aus den beiden griechischen Wörtern „psyche“ – Seele und „drama“ – Handlung und deutet auf die Möglichkeit hin, innere Aspekte wie Konflikte, Gefühle oder auch körperliche Symptome zum Gegenstand szenischen Handelns zu machen und damit schrittweise verändern zu können.

Das Psychodrama zielt darauf ab, passives Erleiden durch aktives Handeln und Gestalten zu ersetzen. Das ursprüngliche Setting des Psychodramas ist die Gruppentherapie, auch wenn Moreno selbst bereits einzeltherapeutisch gearbeitet hat. Erweitert wurde es durch die Soziometrie (Beschäftigung mit sozialen Nähe- und Distanzphänomenen, Beispiel: Aufstellungsarbeit) und das Rollenspiel.

Später trat die Einzeltherapie, genannt Monodrama, aus dem Schatten der Gruppentherapie, und ist die Form, in der heute Psychodrama vorwiegend ausgeübt wird. Dabei werden alle Aspekte der Gruppentherapieform und des Aktionskonzepts (aktives Handeln) zusammengeführt und von der Verfügbarkeit einer Gruppe unabhängig gemacht. Aufbauend auf das von Moreno gelegte Grundkonzept wird die Methode heute durch zahlreiche wissenschaftliche Beiträge weiterentwickelt und verfeinert.

In meiner Praxis biete ich derzeit Psychodrama im Einzelsetting an, eine Therapie-Gruppe ist in Planung.

Weiterführende Informationen zur Therapierichtung Psychodrama finden Sie hier.

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